HR und Arbeitskonzepte der Zukunft: Wie das Personalmanagement von zukunftsorientierter Software profitiert

Die Transformation der Wirtschaft setzt auch HR unter Druck.

Im Fachartikel erfahren Sie, wie das Personalmanagement mit smarter Software den Wandel besteht.

Moderne Tools sorgen für Entlastung und hohe Employee Experience

Die Digitalisierung sorgt – zuletzt noch verstärkt durch die Coronakrise – für einen immensen Veränderungsdruck in der Arbeitswelt. Davon ist auch HR betroffen, denn der Arbeitnehmende von heute stellt an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ganz andere Ansprüche, was Technologie betrifft. Wer privat viele Dinge mit dem Smartphone oder Tablet erledigt, hat sicher kein Interesse daran, im Job vorrangig auf Papierdokumente zu setzen oder von umständlicher Bürokratie abhängig zu sein.


Generell profitiert das Personalmanagement davon, wenn typische Prozesse sowie Arbeitskonzepte der Zukunft digitalisiert werden. Ideensammlungen wie New Work oder Future oft Work bieten eine ganze Palette an Ideen, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen kann. Zum einen sollen diese Ideen den Geschäftserfolg der Unternehmen auch in Zukunft garantieren, zum anderen geht es konkret für HR darum, im War of Talents, bei der Entwicklung von treuen Mitarbeitenden und der Erleichterung des Arbeitsalltags erfolgreich zu bleiben.


Schaut man sich einige dieser Konzepte näher an, stellt man schnell fest: An Digitalisierung führt langfristig kein Weg vorbei.

People Analytics in HR: weniger Routineprozesse, tiefere Einblicke, bessere Ergebnisse

Mit People Analytics können HR-Verantwortliche Entscheidungen auf einer sicheren Datengrundlage treffen können. Zunächst einmal geht es darum, mit passender Software den Wust an vorhandenen Daten zu vereinheitlichen, auf eine höhere Qualitätsstufe zu bringen und zu analysieren.


Dabei werden nicht nur die Daten vereinheitlicht, sondern gleichzeitig sämtliche Insellösungen in einem Unternehmen aufgelöst, in denen sich vereinzelte Daten zu den Mitarbeitenden befinden. Eine passende Software vernetzt damit alle Abteilungen und sorgt dank einheitlicher Oberfläche für eine hohe User Experience. Das Abteilungsdenken bei Softwarelösungen gehört damit endlich der Vergangenheit an.


Mit People Analytics kann z. B. auf Knopfdruck die Effizienz relevanter Jobportale oder die Quote passender Bewerbungen auf bestimmte Stellen ermittelt werden. Eine zeitgemäße HR-Software kann jedoch noch mehr, beispielsweise belastbare Prognosen treffen. So ist der Branchenprimus Google schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, analog zu seinem Geschäftsmodell auch sein Personalmanagement auf eine solide Datenbasis und Analytics-Methoden zu stellen. Ein Baustein davon ist ein Algorithmus, mit dessen Hilfe die Erfolgsaussichten von Bewerbenden prognostiziert werden.


Auch beim Recruiting von Führungskräften setzt Google auf People Analytics. In der bekannten Oxygen-Studie hat das Unternehmen acht Eigenschaften auf Basis seiner Personaldaten ermittelt, die gute Führungskräfte auszeichnen. Die Ergebnisse der Untersuchung dienen dem Unternehmen bei der Suche und Einstellung neuer Führungskräfte.


People Analytics lässt sich noch für viele weitere Aufgaben einsetzen. So können etwa Kündigungsmuster identifiziert, die Mitarbeiterzufriedenheit bzw. Wechselbereitschaft ermittelt oder die Zusammenarbeit verbessert werden.


Dank Employee-Self-Services motiviertere und eigenständigere Mitarbeitende

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen können von Self-Services profitieren, denn oftmals besteht die HR-Abteilung hier nur aus einer einzigen Person. Doch obwohl jede Menge Vorteile mit Employee-Self-Services verbunden sind, tun sich viele Unternehmen damit noch schwer. Laut einer Kienbaum-Studie aus dem Jahr 2017 hatten 86 Prozent der befragten Unternehmen noch überhaupt keine Self-Services für die Mitarbeitenden im Einsatz. Und dies, obwohl es dafür nur die passende Software braucht.


Werden Self-Services am Arbeitsplatz richtig umgesetzt, bringen sie eine Win-Win-Situation mit sich. Das Personalmanagement wird von lästigen und zeitraubenden Routineaufgaben entlastet. Gerade wiederkehrende administrative Tätigkeiten, die längst digitalisiert und automatisiert werden könnten, binden HR-Abteilungen und rauben wertvolle Zeit für wichtigere Aufgaben. Umgekehrt werden Mitarbeitende durch Self-Services zu mehr Eigenständigkeit motiviert, weil sie – dank moderner Software – beispielsweise selbständig Daten eingeben oder Prozesse wie Urlaubsanträge anstoßen können. Beide Seiten – Arbeitnehmende und HR – haben rund um die Uhr Zugang zum System; Absprachetermine entfallen dadurch weitestgehend.


Self-Service-Portale für Mitarbeitende bieten gerade während der Coronakrise und dem Siegeszug von Homeoffice & Co. einen unschätzbaren Vorteil für Unternehmen jeder Art. So können Mitarbeitende ohne das Büro zu betreten alle Personalangelegenheiten von zu Hause aus regeln. Auch das Recruiting profitiert in diesen Zeiten davon: Das Onboarding von neuen Mitarbeitenden kann somit problemlos durchgeführt werden – auch wenn es „auf Distanz“ sicher noch ungewohnt ist.


Mit einer modernen Software Personalentwicklung im Unternehmen etablieren

Nicht nur die Digitale Transformation erfordert regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen. Auch Mitarbeitende legen immer größeren Wert auf Weiterbildungsangebote, doch laut einer Gallup-Studie fühlen sich 34 Prozent der Befragten von ihrem Unternehmen dabei nicht ausreichend unterstützt. Dabei sei – laut der gleichen Studie – gerade bei den Mitarbeitenden, die ausreichend Lernangebote erhalten, die Identifikation mit dem jeweiligen Unternehmen dreimal so hoch – die Attraktivität des Arbeitgebers steigt.


Unternehmen sind bei Weiterbildungsmaßnahmen oft zögerlich, weil sie Aufwand und Ressourcen erfordern, ohne für klar messbare Ergebnisse zu sorgen. Oft gehen Schulungen auch am tatsächlichen Bedarf vorbei, gerade wenn sie von HR nach dem Gießkannenprinzip verordnet werden.
Eine modernes Learning-Management-System (LMS) kann diese Probleme jedoch beheben und das Personalmanagement an dieser Stelle entlasten. Mit einer entsprechenden Software lassen sich von HR Lernbedarfe ermitteln, Lernprozesse organisieren, Fortschritte dokumentieren und Zertifikate usw. verwalten. Auch das Controlling der Weiterbildungsmaßnahmen lässt sich damit automatisieren. Wichtige KPIs wie Kosten, Anzahl der absolvierten Schulungen oder Zufriedenheit mit den Angeboten können so auf Knopfdruck ermittelt werden.


Es gibt zahlreiche Trends in der Weiterbildung, mit denen sich HR beschäftigen sollte – auch wegen der Folgen der Corona-Pandemie. Blended Learning verknüpft beispielsweise Präsenzveranstaltungen mit E-Learning, Mobiles Lernen setzt auf tragbare Geräte, Game-based Learning vermittelt Lerninhalte spielerisch. Interessant sind auch Ansätze, bei denen Mitarbeitende Kurse selbst auswählen und Lernpfade flexibel gestalten können. Idealerweise bieten derartige Lernsoftwares eine hohe User Experience; sowohl für HR, wenn es darum geht, Lerninhalte zu verwalten, als auch für Mitarbeitende, die sich über eine intuitive Lernumgebung freuen.


Das Personalmanagement optimieren – mit einer zeitgemäßen HR-Software

Employee-Self-Services, Personalentwicklung und People Analytics sind nur drei von vielen weiteren Trends, die das Personalmanagement zurzeit umtreibt. Alle zielen sie darauf ab, HR zu entlasten, freie Ressourcen zu schaffen und Mitarbeitende selbständiger zu machen und sie zu motivieren. Klar ist: Um diese Ideen und Konzepte umzusetzen, braucht es digitale Lösungen.

Microsoft Dynamics 365: HR-Personalmanagement
Die HR-Komplettlösung auf Basis von Microsoft Dynamics 365 erlaubt die Realisierung moderner Arbeitskonzepte in gewohnten Arbeitsumgebungen, etwa in Office und Outlook, in Dynamics CRM oder Dynamics 365. Die Software lässt sich auch auf Smartphones oder Tablets einsetzen und bietet Zugang zu weiteren Microsoft-Funktionen wie etwa Skype.